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Geschichte

VOM HAMMERWERK ZUM INDUSTRIESTANDORT


Um 1600 ließ der dänische König und Herzog von Schleswig Christian 4. an der Krusau ein
Hammerwerk zur Metallverarbeitung errichten. Die vielen Quellzuflüsse und das starke Gefälle des
kleinen Flusses waren ideal für den Antrieb der mit Wasserkraft laufenden Hammerwerke. Die
Hafenstadt Flensburg war nah und mit Schiffen konnten Rohstoffe angeliefert und die
produzierten Waren gut abtransportiert werden. In Kupfermühle entwickelte sich ein Kupfer- und
Messingwerk, das um 1800 die größte Industrieanlage des Herzogtums Schleswig wurde und eine
der größten im Dänischen Königreich. Sie überstand den Wechsel von der Dänischen zur
Deutschen Verwaltung nach 1864 und die zwei Weltkriege. Erst 1962 wurde die „Crusauer Kupferund
Messingfabrik“ geschlossen.

 

Historische Bilder

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